Europäische Feuerstätten Arbeitsgemeinschaft e.V.
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Glossar  

  • Aachener Festbrennstoffverordnung – FBStVO

    Aufgrund besonderer geografischer Lagen mancher Wohnorte können Kommunen eigene Brennstoff-Verordnungen erlassen.

    Die FBStVo der Stadt Aachen fordert teilweise bessere Emissionswerte bei Feuerstätten, als die in der 2. Stufe der 1. BImSchV aufgeführten Mindestanforderungen. Bitte erkundigen Sie sich direkt bei der zuständigen Behörde der Stadt Aachen nach dem aktuellen Stand.

    Ausführliche Informationen finden Sie unter http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/umwelt/luft-stadtklima/festbrennstoff_verordnung/index.html

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  • Abgase - Abgasmassenstrom

    Die DIN EN 1443 definiert Abgase so, dass diese nur gasförmige Verbrennungsprodukte enthalten, ohne festen Ruß (korrekt Glanzruß) und flüssiges Wasser.

    Abgase
    Die DIN EN 1443 definiert Abgase so, dass diese nur gasförmige Verbrennungsprodukte enthalten, ohne festen Ruß (korrekt Glanzruß) und flüssiges Wasser. Abgase oder Verbrennungsgase entstehen bei der Verbrennung und sind ein Abfallprodukt. Sie enthalten z.B Kohlenmonoxyd (CO), Kohlendioxyd (CO2), Stickoxyd und Wasserdampf. Es entstehen aber auch partikelförmige Bestandteile die in den Verbrennungsprodukten enthalten sind. Maximal zulässige Schadstoffgrenzwerte sind in der Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) geregelt.

    Abgasmassenstrom
    Der Abgasmassenstrom ist die in einer bestimmtem Zeiteinheit abzuführende  Masse der Abgase eines Verbrennungsprozesses. Er wird in kg/h oder g/s angegeben. Dabei handelt es sich um die Masse der Verbrennungsluft zuzüglich der bei der Verbrennung freigesetzten Gasmenge aus dem Brennstoff. Die Verbrennungsluft wird dem Aufstellraum entnommen oder bei raumluftunabhängiger Betriebsweise durch einen Kanal von außen zugeführt.

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  • Abgasrohr

    siehe Rauchrohr/Ofenrohr

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  • Abbrand, Abbrand-Steuerung

    Der Abbrand ist das strömungstechnische Verbrennungsprinzip der Verbrennung bei groben Feststoffen wie Brennholz in Heizkesseln.

    Abbrand
    Der Abbrand ist das strömungstechnische Verbrennungsprinzip der Verbrennung bei groben Feststoffen wie Brennholz in Heizkesseln. Während der Verbrennung nimmt die Menge des Brennstoffes ab. Die Regelung der Verbrennungsluft und Verbrennungstemperatur haben dabei großen Einfluss auf die Abbrandgeschwindigkeit.

    Abbrand-Steuerung
    Die Steuerung des Abbrandes kann durch die gezielte Steuerung der Primär- und Sekundärluftzufuhr erfolgen. Je nachdem wie stark oder schwach die Luftzufuhr ist, umso schneller oder langsamer verbrennt der Brennstoff.
     

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  • Abgasstutzen

    Der Abgasstutzen ist das Anschlusstück an der Feuerstätte und und dient zur Aufnahme des Verbindungsstücks (Ofenrohr).

    Das Ofenrohr wird auf den Abgasstutzen gesteckt. Üblicherweise befinden an den Kaminöfen meistens zwei Möglichkeiten das Ofenrohr anzuschließen, einmal oben und einmal hinten am Ofen. Beim Anschluss des Ofenrohres ist es ist besonders wichtig auf eine gute Abdichtung zu achten, damit kein Abgas austritt.
    Verfügt der Ofen über zwei Abgasstutzen so ist der nicht verwendete  Stutzen mit der vom Hersteller mitgelieferten Abdeckung zu verschließen.Aus Strömungstechnischen Gegebenheiten ist der obere Anschluss zu bevorzugen, da so ein besseres Brennverhalten gewährleistet wird.

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  • Abgassystem

    Abgassystem ist die für den korrekten Abtransport der Abgase/Rauchgase notwendige Anlage (Verbindungsstücke, Ofenrohre, Schornstein, etc.)

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  • Abgastemperatur

    Die Abgastemperatur ist die Temperatur, die die Rauchgase beim Austritt aus der Feuerstelle aufweisen.

    Die Abgastemperatur ist die Temperatur, die die Rauchgase beim Austritt aus der Feuerstelle aufweisen. Die für die jeweilige Feuerstelle angegebene Temperatur wurde von der Prüfstelle bei der EN-Typprüfung gemessen und vom Hersteller angegeben.

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  • Abnahme

    Der bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger muss nach der Installation und vor der Inbetriebnahme die sichere Benutzbarkeit der Feuerstätte bescheinigen.

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  • Abstand zu brennbaren Bauteilen/Möbelstücken

    Der Abstand, der zwischen Feuerstelle und brennbaren Materialien an den verschiedenen Seiten der Feuerstelle einzuhalten ist.

    Die in der Typenprüfung ermittelten Werte muss der Hersteller auf dem Typenschild der Feuerstelle angeben. Die größte Wärmeabgabe geschieht durch das Glas der Tür. Deshalb findet man hier auch den größten einzuhaltenen Abstand zu brennbaren Bauteilen.

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  • Adapter/Übergangsstück

    Der Adapter für Rauchrohre ist in verschiedenen Durchmessern erhältlich. Es ist auf beiden Seiten verjüngt und wird als Verbindungsstück zwischen zwei Rauchrohren genutzt.

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  • Asche

    Asche ist ein fester Rückstand aus der Verbrennung organischen Materials (z.B. fossilen Brennstoffen). Sie entsteht aus dem anorganischen Teil der verbrannten Substanz und besteht somit aus Mineralstoffen.

    Asche ist ein fester Rückstand aus der Verbrennung organischen Materials (z.B. fossilen Brennstoffen). Sie entsteht aus dem anorganischen Teil der verbrannten Substanz und besteht somit aus Mineralstoffen. Die Farbe der Asche kann Auskunft über die Verbrennungsqualität in Ihrer Feuerstätte geben. Eine dunkle Färbung der Asche deutet auf Holzkohlereste hin. Dies bedeutet, dass die  Verbrennung in diesem Fall unvollständig erfolgt. Grund dafür kann die Verwendung von zu feuchtem Holz oder die Zufuhr von zu wenig Verbrennungsluft sein. Bei einer sauberen Verbrennung entsteht eine feine weiße Asche, die Sie auch als Gartendünger nutzen können.

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  • Aschefach/Aschekasten/Aschetopf

    In diesem Behälter wird die Asche aufgefangen. Diese kann dann entsorgt bzw. als Dünger genutzt werden.

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  • Ascherost

    Durch den Ascherost fallen während der Heizphase Reste in das Aschefach.

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  • Aufstellraum

    Der Aufstellraum ist der Raum, in dem sich die Feuerstätte befindet.

    Der Aufstellraum ist der Raum, in dem sich die  Feuerstätte befindet. Die Heizleistung ( kW-Zahl) der Feuerstelledarf nur so groß sein, dass das Luftvolumen des Aufstellraumes genügend Verbrennungsluft zur Verfügung stellen kann. Weiterhin sollte die Heizleistung der Feuerstätte dem Wärmebedarf des Aufstellraums angepasst sein.

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  • Ausdehnungsgefäß

    Ausdehnungsgefäße dienen als Zubehör für Ihren Pufferspeicher.

    Ausdehnungsgefäße dienen als Zubehör für Ihren Pufferspeicher. Sie werden genutzt, wenn wasserführende Feuerstellen und Warmwasserspeicher sowie Warmwasserspeicher mit Solarwärmetauscher an die Heizungsanlage angeschlossen werden. Das Heizungswasser dehnt sich beim Erhitzen stark aus. Um Volumenänderungen und den Druck, der dadurch entsteht auszugleichen, nehmen die Ausdehnungsgefäße das Wasser auf. Nach dem Abkühlen wird dieses dann wieder an den Heizkreislauf abgegeben.

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  • Außenluftanschluss

    Für eine gute Luftzufuhr des Kamineinsatzes oder des Kaminofens ist es nötig eine ausreichende Luftzufuhr zu gewährleisten.

    Für eine gute Luftzufuhr des Kamineinsatzes oder des Kaminofens ist es nötig eine ausreichende Luftzufuhr zu gewährleisten. Dies kann u. a. durch Außenluft-Anschlüsse (Rohrleitung von der Feuerstelle bis an die Außenhaut des Gebäudes) gewähleistet werden.

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  • Automatik

    Über einen Temperaturfühler und ein Kapillarröhrchen wird die Verbrennungsluftzufuhr des Heizeinsatzes oder Kaminofens automatisch in Abhängigkeit von der Abgastemperatur geregelt.

    Über einen Temperaturfühler und ein Kapillarröhrchen wird die Verbrennungsluftzufuhr des Heizeinsatzes oder Kaminofens automatisch in Abhängigkeit von der Abgastemperatur geregelt.
    Bei Pelletöfen wird die Steuerung teilweise automatisch über Raumthermostate geregelt, die Einfluss auf die Brennstoffmenge und zugeführte Verbrennungsluft nehmen.

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  • Anzünden

    Emissionsarmes Anzünden am Beispiel eines Kaminofens mit Primärluft:


    1. Beim ersten Anzünden muss der Rost sauber sein.
    2. Primär- und Sekundärluft sind maximal geöffnet.
    3. Nach unten schichtet man auf den Rost große Holzscheite, darauf kleinere, nach oben Anzündholz und einen Anzünder, welchen Sie entfachen. Das Feuer brennt von oben nach unten herunter, dies vermindert die Rauchentwicklung.
    4. Die Brennraumtür wird fest verschlossen.
    5. Nachdem das Anzündholz und die mittleren Holzscheite gut brennen, kann die Primärluft geschlossen werden und über die Sekundärluft (Scheibenspülung) das Feuer so geregelt werden, dass ein ruhiges Flammenspiel entsteht.

    Achten Sie beim Anfeuern und Nachlegen von Holzscheiten genau auf die Angaben der Hersteller bezüglich der Scheitholzgröße und Brennstoffmenge.

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